Freigestellter Arbeitnehmer darf mit zum Betriebsausflug

Das Arbeitsgericht gab dem Arbeitnehmer Recht. Einerseits habe es im Vorfeld eine mündliche Absprache gegeben, die dem Kläger die Teilnahme an Betriebsveranstaltungen erlaubte. Andererseits könne der Arbeitnehmer schon wegen des arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatzes nicht ausgeschlossen werden. Den Ausschluss eines Arbeitnehmers von einer Betriebsveranstaltung kann der Arbeitgeber demnach nur dann rechtfertigen, wenn er dafür konkrete, sachliche Gründe hat. Das wäre beispielsweise der Fall, wenn der Arbeitnehmer bei früheren Veranstaltungen öfter gestört hat.

Erstellt von (Name) W.V.R. am 19.09.2017
Autor:  Wolff von Rechenberg
Quelle:  nrw.de
Bild:  panthermedia.net / Boris Zerwann